das war februar

ein superbowl sunday ohne superbowl | eine fiese bronchitis, die wieder und wiederkam | ein instagram-stammtisch in der dankbar | ein spaziergang durch den jungbusch | ein schreibworkshop mit tania witte | ein sonntagsfrühstück mit s. und a. | viele kleine abschiede | ein jobwechsel | ein treffen mit den quadratestadt-jungs | goldene sonnenauf- und untergänge bei minusgraden | ziemlich viel stress | mehrere arztbesuche | ein stadtbummel | kaffee und kuchen im café zeilfelder | ein gute-besserung-care-packet von der weltbesten andrea | viel tee | schlaf- und atemlose nächte | totales fieber-knockout | kuschelattacken von anton | die langersehnte sperrmüll-abholung | zeit mit und für günther | 10jähriges wordpress-jubiläum!

symbolbild.

die grammatik des herzens: adverbien & verben

zueinander finden
sicherheitshalber nach hause gehen
nebenbei weiterleben
quartalsweise zurückkehren

fuck the itinerary.

jiminy cricket! he flew the coop! will ich rufen, aber der passende moment dazu lässt auf sich warten. währenddessen schaue ich weiter diese wunderschönen wes-anderson-filme, verliebe mich jedes mal aufs neue in symmetrien, farben und charaktere, oh ja, diese charaktere, hach. eine kleine besessenheit, aber what is life without obsessions, am i right?! und so ertappe ich mich dabei, wie ich die orte suche, die dieses gewisse anderson-etwas besitzen. meistens finde ich sie nicht. aber manchmal, ganz unverhofft, da finden sie mich. wie im januar zum beispiel, als monja und jeiser zu besuch kamen und wir ein paar stunden im mannheimer schloss verbrachten.

schloss mannheim accidentally wes anderson

und während ich weiter hoffe, gefunden zu werden, scrolle ich mich auf instagram durch accidentally wes anderson. kennt ihr nicht? solltet ihr aber.

 

ein guter wein.

bauerwein make müller great again

in vielerlei hinsicht.
danke, j.!

[ich saß auf der bank, den rücken am warmen heizkörper. in der bar war es stickig und laut. „deine bilder haben einen hauch von intimität ohne peinlich zu sein“, sagt j. zu mir. und es war einer der schönsten sätze, die ich in diesem jahr gehört habe.]

there are years that ask questions, and years that answer.

2017 habe ich es nicht geschafft, mein wöchentliches foto-roundup am ende jeder woche zu posten. weil ich mir zu wenig zeit geschaffen habe, um rauszugehen und fotos zu schießen, weil ich müde und faul und uninspiriert war, weil ich um halb neun aus dem haus ging, um sieben wieder heimkam und die zeit dazwischen sowieso immer gleich aussah. der hang zur dokumentation, der klebt jedoch weiterhin an mir wie kaugummi an lieblingsschuhsohlen. müde und faul und uninspiriert bin ich immer noch. aber ich sehe licht am ende des tunnels und kreative oasen, die mich langsam aber sicher wieder aus meinem 2017er-tief ziehen.

also fange ich an. und gleite ganz geschmeidig und ohne druck in dieses neue dokujahr, MEIN dokujahr, mit einer sekunde von einer erinnerung zu jedem der 31 januartage.

das war januar

ein ruhiger jahresbeginn nur mit mir | eine kündigung | eine verlobten-vorstellung auf kubanische art | zwei neue texte über mannheim | ein verfressener besuchshund namens smilla | ein ausflug nach neuostheim | eine mail von jens aus der pfalz | ein bunter guter plan | ganz viele überstunden | ein neuer arbeitsvertrag | ein auf und ab und wieder auf | eine sehr schwere, neue couch | ein ordentlicher muskelkater in den armen | erfolgreiche facetime-sessions mit den eltern | ein langer spaziergang entlang des hochwässrigen neckars | ein besuch im fuji mit günther und franziska | eine unerwartete tomatenüberraschung vom nachbarn | ein kampf mit der bürokratie | ein udemy-kurs-kaufrausch | ein presserundgang im luisenpark bei strömendem regen | ein chilliger tag in dielheim | ein allabendliches runterzählritual | ein lustiges gespräch mit dem netten kellner in der luisella | eine mannheimgram-planungssitzung mit shidhartha und andrea | ein agentur-bowlingabend in neckarau | eine neue staffel will & grace | ein langsamer sonntag auf dem sofa | ein haarschnitt nach 15 monaten | eine tischreservierung in der dankbar | ein paar fröhliche gesichter durch meine postkarten | ein anfang.

the past is always tense, the future perfect.

den jahreswechsel habe ich aufgeräumt. nicht nur in mir drin, sondern auch um mich herum. die ausmist- und möbelrück-session war lange geplant und dringend nötig; ganze fünf tage hat sie mir abverlangt.

fünf tage, in denen säckeweise kleidung weggegeben wurden, alte smartphones, die in pappkartonboxen von ikea verschwunden waren, kleinkruscht, bei dem ich mich frug, warum ich ihn überhaupt besaß.

fünf tage, die sich zogen wegen der vielen langen pausen, in denen ich innehielt und alte erinnerungen studierte, mal gute, mal weniger gute, aber immer besondere. eine davon flog mir als kopie vor die füße: die leseliste für meine zwischenprüfung in englischsprachiger literatur. wie ich damals kämpfen musste, dass „white teeth“ von zadie smith daraufstehen durfte, obwohl der roman doch so neu war. als ob das ein kriterium für gute literatur ist. sheesh.

Leseliste Anglistik Zwischenprüfung