das war märz

gesundheitlicher totalausfall | schnee | ein hund mit blasenentzündung | bekanntschaft mit albin | gespräche über das leben mit zwei junggebliebenen damen im helder & leeuwen | gespräche über dies und das mit nico und nico und andrea im st. james | eine wirgeschichten-aufführung im zeitraumexit | ein wiedersehen mit patrick s. beim marketing-café im bassermannhaus | #heidelbergliebthilde | eine handvoll interviews mit spannenden mannheimern | sprachnachrichten von murat | ein besuch im marchivum | ein bisschen mehr überforderung als erwünscht | eine tagung in bad wildbad | entspannte ostern in dielheim.

das war februar

ein superbowl sunday ohne superbowl | eine fiese bronchitis, die wieder und wiederkam | ein instagram-stammtisch in der dankbar | ein spaziergang durch den jungbusch | ein schreibworkshop mit tania witte | ein sonntagsfrühstück mit s. und a. | viele kleine abschiede | ein jobwechsel | ein treffen mit den quadratestadt-jungs | goldene sonnenauf- und untergänge bei minusgraden | ziemlich viel stress | mehrere arztbesuche | ein stadtbummel | kaffee und kuchen im café zeilfelder | ein gute-besserung-care-packet von der weltbesten andrea | viel tee | schlaf- und atemlose nächte | totales fieber-knockout | kuschelattacken von anton | die langersehnte sperrmüll-abholung | zeit mit und für günther | 10jähriges wordpress-jubiläum!

symbolbild.

there are years that ask questions, and years that answer.

2017 habe ich es nicht geschafft, mein wöchentliches foto-roundup am ende jeder woche zu posten. weil ich mir zu wenig zeit geschaffen habe, um rauszugehen und fotos zu schießen, weil ich müde und faul und uninspiriert war, weil ich um halb neun aus dem haus ging, um sieben wieder heimkam und die zeit dazwischen sowieso immer gleich aussah. der hang zur dokumentation, der klebt jedoch weiterhin an mir wie kaugummi an lieblingsschuhsohlen. müde und faul und uninspiriert bin ich immer noch. aber ich sehe licht am ende des tunnels und kreative oasen, die mich langsam aber sicher wieder aus meinem 2017er-tief ziehen.

also fange ich an. und gleite ganz geschmeidig und ohne druck in dieses neue dokujahr, MEIN dokujahr, mit einer sekunde von einer erinnerung zu jedem der 31 januartage.

das war januar

ein ruhiger jahresbeginn nur mit mir | eine kündigung | eine verlobten-vorstellung auf kubanische art | zwei neue texte über mannheim | ein verfressener besuchshund namens smilla | ein ausflug nach neuostheim | eine mail von jens aus der pfalz | ein bunter guter plan | ganz viele überstunden | ein neuer arbeitsvertrag | ein auf und ab und wieder auf | eine sehr schwere, neue couch | ein ordentlicher muskelkater in den armen | erfolgreiche facetime-sessions mit den eltern | ein langer spaziergang entlang des hochwässrigen neckars | ein besuch im fuji mit günther und franziska | eine unerwartete tomatenüberraschung vom nachbarn | ein kampf mit der bürokratie | ein udemy-kurs-kaufrausch | ein presserundgang im luisenpark bei strömendem regen | ein chilliger tag in dielheim | ein allabendliches runterzählritual | ein lustiges gespräch mit dem netten kellner in der luisella | eine mannheimgram-planungssitzung mit shidhartha und andrea | ein agentur-bowlingabend in neckarau | eine neue staffel will & grace | ein langsamer sonntag auf dem sofa | ein haarschnitt nach 15 monaten | eine tischreservierung in der dankbar | ein paar fröhliche gesichter durch meine postkarten | ein anfang.

never is an awefully long time.

peter-pan

die züge haben verspätung wegen dieser bitterkalten witterung. ich stehe mir am bahnsteig ein loch in den bauch und habe ein schlechtes gewissen, dass fipsi jetzt schon wieder eine stunde länger alleine auf haus und hof aufpassen muss. in der tasche die alte ausgabe von peter pan, die ich während dieses pendelmonats lese. ganz schön abtrünnig und brutal. peter geht mir jedenfalls mächtig auf die nerven. aber da muss ich jetzt durch.

it is not in doing what you like, but in liking what you do that is the secret of happiness, steht auf irgendeiner seite. ich marker mir das grün, und schon kommt die s3 richtung karlsruhe eingefahren.

 

die ultimative jahresendliste: 2016.

gereist nach: reilingen, mainz, ludwigsburg, köln, landstuhl, roßdorf, stuttgart, neustadt an der weinstraße.
gegessen: rote-beete-salat, katik döner, kartoffelgratin, grilled cheese sandwiches, kürbissuppe, milchschnitten-tiramisu.
getrunken: schwarzwild original espressomischung, kanadischen kaffee und generell hektoliter an koffeinhaltigem gebräu, pepper pils, deetz, dos más (gold & pink) und natürlich: zwischenwasser (danke, matze!).
gehört: adele, hans zimmer, beatles, paul mccartney, simon & garfunkel, david bowie, tom odell, ramin djawadi, the tallest man on earth und die monatlichen favorites.
gelesen: stellenanzeigen, werbe- und marketingzeitschriften, dinge über matratzen & big data & steuererklärungen für kleinunternehmen und das hier.
geschaut: game of  thrones, harry potter, the hobbit, westworld, jane the virgin, buffy, full house, fuller house, bauer sucht frau, the late show with stephen colbert, full frontal with samantha bee.
gelaufen: treppen hoch und treppen runter. am neckar und die industriestraße entlag. vom einen ende der langen rötterstraße ans andere. durch pfälzer wälder.
gelegen: auf 35 jahre alten sofas, durchgelegenen matratzen, im boxspringbett, aber am liebsten immer noch im eigenen.
gesessen: am schreibtisch zuhause, am schreibtisch in der industriestraße, am schreibtisch in der neckarstadt, in straßenbahnen, ices, taxen  und bussen, auf dem kunstledersofa im wohnzimmer, in cafés, in weniger arztzimmern als gedacht.
geschwommen: gar nicht. grmpf.
gefahren: ins möbelhaus, um mit und für die eltern eine neue couchgarnitur zu kaufen (großes drama!). zu kundenterminen in mainz, frankfurt, köln und roßdorf. nach landstuhl, um anton abzuholen. mit der tram durch die quadrate und nach ludwigshafen, mit dem bus richtung industriestraße und wieder zurück. wie immer mit der s3 nach wiesloch-walldorf.
gerannt: ganz bewusst nur ein mal, um die 2 am alten messplatz zu erwischen.
gesungen: zu sia und bruno und hip hop aus den 90ern.
gemacht: viele erfahrungen, die ich fälschlicherweise zunächst als fehler eingestuft hatte.
geweint: als ashima ganguli das leben, das sie kannte, aufgibt, um zurück nach kalkutta zu ziehen, wegen sturer rentner, wegen david bowie, wegen prince und alan rickman.
gelacht: glücklicherweise mehr als geweint. unter anderem wegen „knoblauch. die frucht der liebe“.
getroffen: fotograf edmund clark und seinen rechercheur crofton black, herrn specht, simone, nach 2 jahren auch wieder connie und hans, merch mashiah, anton ♥
getanzt: zum sound der huggee swing band.
gestanden: sehr, sehr gerne vor werken von lovis corinth, vor halb abgerissenen mauern von otto herbert hajek, auf laderampen zur mittagspause, in der küche.
verloren: das masterspiel, selbstbewusstsein und -vertrauen, ein paar freunde, die in andere weltecken zogen.
gewonnen: 3 mal im lotto (aber nur kleine beträge), neue freunde, liebe und zuneigung.
beste momente: die offiziellen und inoffiziellen instameets in mannheim, frankfurt und stuttgart, als anton in unserer wg einzog.
schlimmste momente: die op der mutter und als anouki angefahren wurde.
bestes konzert: gleichstand: josé gonzález auf dem maifeld derby, hans zimmer in der sap arena.
zum ersten mal: als „expertin“ und köchin ein food photoshoot begleitet, einen vollzeitjob angetreten, einen vollzeitjob gekündigt, redaktionssitzungen geleitet, webmeetings abgehalten, eine anfrage als influencerin erhalten (lol),  der mutter facebook beibringen wollen (wir üben noch).
zum letzten mal: mit den mädchentreff-mädels auf dem spielplatz gewesen, ein studium beendet (zumindest vorerst…), eine unmenge unbezahlter überstunden angehäuft, nicht nein gesagt.
was neu war: das erwachsensein.
was blieb: die zukunftsungewissheit.
was gut war: die dämpfer. perspektivisch gesehen. denn: what doesn’t kill you makes you stronger oder so.
was ich mir für das nächste jahr wünsche: mehr motivationen für wochenendtrips, mehr budget für einen urlaub in thailand, mehr skills in photoshop, mehr weiterbildung in sachen fotografie.

[2015 | 2014 | 2013]

sich vor dem tageslicht verstecken.

weil das wochenende viel zu schnell vorbei war. weil ich schon vorm weckerklingeln wach bin und mir wartend aufzähle, welche dinge ich diese woche zu erledigen habe. weil die kuhle in der matratze so unbequem und bequem zugleich ist. weil mich an der bushaltestelle wie jeden montag wahrscheinlich dieser typ erwartet, der sich immer eine zigarette schnorren will. kausalsätze zum wochenstart.

suppenkasper in aktion.

ob ich ihr nicht bei einer serie über asiatische suppen helfen könnte, fragte mich laura brechtel vergangenen monat auf instagram, nachdem ich dort mein miso-mittagsessen gepostet hatte (ja, an dieser stelle dürft ihr gerne eine runde augen rollen). da ich so etwas in dieser form noch nie gemacht, aber mächtig lust dazu hatte und sowieso schon ein fan von laura war, die mit ihrem freund claus im mannheimer jungbusch das werftstudio betreibt, wurde ohne langes fackeln gleich ein samstag festgelegt, an dem wir mehrere suppen kochen und fotografieren wollten.

für ersteres war ich verantwortlich, für letzteres (wie könnte es als professionelle food fotografin auch anders sein) laura. geholfen hat uns außerdem noch schülerpraktikantin hannah. mopsdame alma, mit der unser weibliches vierergespann an diesem samstag perfekt sein sollte, half uns auch – und zwar beim beseitigen der übriggebliebenen zutaten.

↑ ein toller ort, dieses werftstudio! ↑

↑ wir hatten eine menge frischer kräuter, gewürze und gemüsesorten besorgt. wenn schon food photography, dann auch richtig, oder? ↑

die zusammenarbeit mit laura hat unheimlich viel spaß gemacht. schaut euch doch auf ihrem blog die ergebnisse unseres samstages an! ein paar mehr making-of-bilder gibt’s da auch zu sehen.

die snapchatter unter euch können ab sofort unter @isitfiction noch mehr blicke hinter die kulissen werfen, sofern sie sich das zumuten möchten. muhaha.