2016er musik.

[2015 | 2014 | 2013}

2016er lektüren.

[2015 | 2014 | 2013 | 2011]

throwback zurück zum jahresanfang.

es ist sonntag, der 10. januar, früher nachmittag. ich bin um acht aufgestanden, kurz nachdem günther von der nachtschicht nach hause kam. habe ein glas grapefruitsaft getrunken und kalte tortellini mit lidl-pesto zum frühstück gegessen, wie so ’ne richtige erwachsene. eigentlich sollte ich an der masterarbeit werkeln; stattdessen sitze ich in meinem halb aufgeräumten zimmer und schreibe wörter in die zukunft.

nach weihnachten habe ich von s. ein verspätetes geburtstagsgeschenk bekommen, ein kleines, dünnes braunes heftchen, das gedichte und texte von warsan shire beinhaltet. teaching my mother how to give birth heißt es, ich hatte es auf meiner wunschliste. ich mag shire, weil ihre worte so pointiert sind, unprätentiös und krude und rauh, weh tun, manchmal, einen an dunkle plätze bringen. und dann gibt’s da ein paar sätze, die klingen wie eine aussöhnung mit dem was sein sollte und irgendwie doch nicht war, mit dem was passiert und nicht passiert ist.

2015 habe ich unbefriedigt beendet, weil ich so gar nichts gebacken bekommen habe. ein doofes gefühl. ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich diesen masterabschluss packe, mit dem – so erscheint es mir zumindest – alles steht und fällt. es fehlt so wenig, ich bin so kurz vorm ziel. die familie fragt mich ständig, welche berufe ich in erwägung ziehe. ich bin bislang die erste und einzige, die nach der schule zur uni gegangen ist. werde mit stirnrunzeln angeschaut, sehr kritisch, wenn ich von meinen optionen erzähle, was ich gerne machen möchte, immer sehr hoffnungsvoll und doch realistisch. warum ich dann das, was ich studiert habe, überhaupt studiert habe, wird mir entgegengesetzt. es ist wohl nicht ganz einfach zu verstehen, warum irgendein mensch aus reiner neugier, spaß an wissenszuwachs und erkenntnisinteresse ein ziel verfolgt. nun ja.

sich nicht runterziehen zu lassen von so vielen kleinen dingen ist ziemlich schwierig, aber ich arbeite daran. shires worte habe ich mir jedenfalls in mein buch gepinselt, als wunsch für 2016. es kann ja nur besser werden.

die ultimative jahresendliste: 2015.


gereist nach: haßloch, ellerstadt, dortmund, ludwigshafen, berlin.
gegessen: tk-pizza, tütensuppen, sushi, schawarma.
getrunken: kaffee mit vollmilch, sojamilch, kondensmilch. glenkinchie und guinness. grüntee. pfälzer wein und gin tonic. welde no. 1.
gehört: florence & the machine, adele, hozier, mumford & sons, the new basement tapes, ed sheeran, belle & sebastian.
gelesen: das hier. plus linguistische aufsätze zu internetbasierter kommunikation, hashtags, transferphänomenen, deiktischen infinitiven. zur korrektur auch diverse doktor- und masterarbeiten.
geschaut: transparent, game of thrones, modern family, grimm, friends, schwiegertochter gesucht, naturdokus. der hobbit, herr der ringe, star wars. es war sehr viel fantastisches dabei.
gelaufen: mehr als letztes jahr dank schrittzähler und ansporn.
gelegen: auf der neckarwiese, in vier-sterne-hotelbetten, einem biedermeier-sofa im prenzlauer berg. meistens aber doch im eigenen bett. <3
gesessen: am schreibtisch, im kolloquium, im zug, im hagestolz, auf dem sofa mit der mitbewohnerin.
geschwommen: im silbersee, mit hund bei 39° im schatten. das war super!
gefahren: s-bahn, tram, bus, regionalexpress, ice. sehr wenig auto.
gerannt: nie. siehe 2014: nur net huddle!
gesungen: mit steffi auf der a4 und a9.
gemacht: alles und irgendwie doch nichts. fotos. bekanntschaften. schritte nach vorne.
geweint: wegen des studiums. und jon snow.
gelacht: mit den freunden und freundinnen. und über minions.
getroffen: alte schulfreunde. neue kollegen, ganz viele mädchen von 6-18 jahren. nathalie emmanuel, rory mccann, jason isaacs, sylvester mccoy, manu bennett, laurie holden, stephen lang, william baldwin, stanislaw janewski. hunderte von deutschlernern. wunderbare menschen durch instagram aus deutschland, china, indien, australien, tadschikistan, hong kong, den usa, der türkei – einige sind mittlerweile richtige freunde in der offline-welt.
getanzt: viel zu wenig.
gestanden: auf bahnsteigen, in messehallen, in museen, in aufzügen, in der fotoschlange für rory und nathalie.
verloren: motivation und disziplin, und zwar länger als mir lieb war. kraft und nerven.
gewonnen: freunde, bekannte, gelegenheiten zum schreiben
beste momente: als mir jason isaacs anekdoten von den harry-potter-sets erzählte. als rory mccann in der hotelbar des radisson blu dortmund seine mundharmonika auspackte und später schnulzen am piano sang. die frühstücke mit den freundinnen. als frau tölke während des katalanistentags drei tage bei mir gewohnt hat. die gespräche mit meinen mädels im mädchentreff, wenn sie mir über ihre familien und kulturen erzählt haben.
schlimmste momente: als wir alle kurz dachten, dass ich einen gehirntumor hätte (entwarnung!). die gespräche mit den eltern, die nichts brachten. die ewigen wartereien und damit einhergehende ungewissheit über finanzielle angelegenheiten wegen irgendwelchen uni- und stadtverwaltungen. jedes mal, wenn mich jemand fragte, was ich nach dem studium machen werde. ach ja, und dann noch projekt-, korpus- und masterarbeit.
lustigste momente: siehe beste momente.
bestes konzert: mumford & sons in der berliner waldbühne.
zum ersten mal: einen rettungshundeignungstest fotografiert, ein instameet organisiert, beim endokrinologen gewesen, auf der comic con gewesen, selbst interviewt worden, einen takeover bei instagram machen dürfen, norwegisch gelernt, für mawayoflife geschrieben.
zum letzten mal: eine klausur geschrieben, ein referat gehalten, studiengebühren bezahlt.
was neu war: der gedanke, dass ich jetzt nicht mehr mitte, sondern ENDE zwanzig bin.
was blieb: die schockstarre in allen uni-angelegenheiten, da stehe ich mir ganz oft selbst viel zu sehr im weg. die angst um die ungewissheit der zukunft. die panik, nach dem abschluss erst mal keinen job, sondern hartz iv zu bekommen.
was gut war: eigentlich alles. bis aufs studium. zeit, dass es rum ist!
was ich mir für das nächste jahr wünsche: endlich einen masterabschluss in der tasche zu haben, einen job zu finden, der gleichzeitig interessant und angemessen bezahlt ist, zur ruhe zu kommen, mehr zu reisen.

[2013 | 2014]

2015er musik.

begonnen hat das jahr mit „everything goes my way“ von metronomy, was zurückblickend mehr als ironisch ist, weil 2015 eigentlich gar nichts so wurde, wie ich es ursprünglich geplant hatte. whatevs. es war wieder ein sehr poppiges jahr, und wie im letzten jahr berufe ich mich auf eine statistik von spotify. die ist zwar nach wie nicht vollständig repräsentativ, weil sie nur die musik erfasst, die ich am computer gehört habe, aber die tendenzen, die dort aufgezeigt werden, weisen in die richtige richtung.

13 000 minuten musik habe ich gehört, das sind umgerechnet 2015 stunden oder 9 volle tage. 1237 künstler und künstlerinnen mit 2209 liedern passen in 9 tage. die frauen geben dabei den ton an: sowohl in der top 5 meiner meistgehörten musiker, der meistgehörten alben als auch der meistgehörten songs finden sich ausschließlich künstlerinnen. (wen’s interessiert, von oben nach unten: florence & the machine, adele, julieta venegas, ingrid michaelson, shakira. how big, how blue, how beautiful, limón y sal, 1000 forms of fear, lights out, dónde están los ladrones. [hier fehlt eindeutig adele, die ihre musik nicht auf der streaming-plattform hat, und die ich die letzten tage und wochen pausenlos auf schallplatte rauf- und runterlaufen ließ.] hello, limón y salchandelierdelilah, top of the world.)

wen ich in welcher jahreszeit am liebsten gehört habe, kann man sich auch anzeigen lassen, das hänge ich euch unten an. der vollständigkeit halber liste ich euch an dieser stelle aber lieber nochmal alle playlisten aus 2015 gebündelt auf. vielleicht habt ihr zwischen den jahren ein wenig zeit und lust, euch das zu gemüte zu führen.

[2008 | 2009 2013 | 2014]

„2015er musik.“ weiterlesen

ich so 2015.

selfies sind eine ganz schlimme plage, egal von wem. aber irgendwie machen es trotzdem alle, oder? mein lieblingsselfie ist übrigens das vorletzte, aufgenommen auf der toilette der westfalenhalle 3b.

[2013 2014]

herr mond.

wann ich das letzte mal zum mond hinauf geschaut habe, weiß ich genau:

es war der 5. november 2015, 6.45 uhr, und ich stand vorm mannheimer hauptbahnhof. die s-bahn richtung eltern wollte ich nehmen, weil die mutter an diesem tag ein jahr älter wurde. auf dem bahnhofsvorplatz hielt ich inne. über mir herbstlichte bäume, laut krächzende rabenscharen, das morgengrauen, das kein grauen war an jenem donnerstag, sondern malerisch blau und gelb und weiß wie aus dem tuschekaschen. und eben er, der mond. ganz leise.

überraschungen.

ich entstamme einer langen reihe starker frauen, und wenn ich meine familiengeschichte genauer betrachte, muss ich mich wundern, dass es mich überhaupt gibt: so viele vorfahren, deren wege sich gekreuzt haben, ganz gleich aus welchen gründen, aus nah und fern und sehr fern, über generationen und jahrtausende hinweg. und zack, dann gibt’s mich. crazy.

bei all den starken frauen, die ich immer hervorhebe, geraten die männer meist unabsichtlich in vergessenheit. vielleicht liegt das daran, dass einige von ihnen so jung starben, dass selbst ihre kinder sie nur aus erzählungen kennen. wie beispielsweise im falle meines großvaters väterlicherseits, der kurz vor kriegsende in einem waldstück in der eifel fiel, lange vermisst war, und dessen überreste auf einem kleinen soldatenfriedhof in ormont begraben wurde. mein großvater hieß karl. er war 28, als er starb. sein sohn, mein vater, war damals noch kein jahr alt. auf seiner grabplatte machten sie karl aus versehen zwei jahre jünger.

als ich noch zuhause wohnte, sind wir jedes jahr einmal nach ormont gefahren. meine oma trudel hat während der fahrt in die vulkaneifel anders als üblich nur sehr wenige worte verloren. sie sprach auch dann noch nicht, wenn sie sich bei mir unterhakte und wir gemeinsam den kurzen moosbewachsenen und von bäumen gesäumten weg zum friedhofstor hinaufstiegen. karl und trudel müssen sich sehr geliebt haben.

in den letzten zehn jahren, meine großmutter war mittlerweile auch verstorben, fuhr ich mit den eltern nur noch unregelmäßig nach ormont. terminschwierigkeiten, ich im ausland, die krankheit des vaters, schlechte wetterbedingungen. was halt so passiert. und dabei hatten wir es uns immer fest eingeplant. mittlerweile ist der letzte besuch auch schon mehr als zwei jahre her. diesmal war es mein vater, der neben mir auf dem beifahrersitz saß, mit einem kloß im hals, und kaum etwas sagte.

umso mehr freute ich mich in diesem jahr über zwei nachrichten, die mich sehr berührt haben. mein onkel rudi aus konz, der unglaublich toll ist und seit ich denken kann in unserer familiengeschichte herumgenealogiert, schrieb einen artikel über karl (der eventuell mittlerweile als „ein soldatengrab bei ormont“ im jahrbuch bitburg-prüm erschienen sein müsste). ich hatte erst spät davon wind bekommen, nämlich als er mir einen entwurf des artikels zuschickte. (ich muss ihn mal fragen, ob ich vielleicht wenigstens teile davon hier veröffentlichen kann, würde euch das interessieren?) im briefumschlag fand ich zusätzlich die kopie eines briefes von einem ormonter heimatforscher, herr blum. herr blum und mein onkel haben sich gegenseitig bei ihren recherchen unterstützt; ersterer hat meinem großvater im sommer zum geburtstag ein paar blumen auf dem friedhof vorbeigebracht. nachdem ich mich per mail bei herrn blum bedankt hatte, bekam ich folgende antwort:

Als Kind hatte ich schon eine besondere „Beziehung“ zu unserem Ehrenfriedhof. Es liegt da ja ein Gästebuch sowie eine Liste aller dort bestatteten Menschen aus. In meiner Naivität habe ich diese Namensliste damals mit nach hause genommen und sie komplett abgeschrieben. Ich dachte, wenn die Liste mal verloren geht, dann habe ich die Namen noch erhalten. Natürlich brachte ich die Liste wieder an ihren Platz zurück.
Ich wohne keine fünf Minuten vom Friedhof entfernt und mindestens einmal in der Woche führt mich ein Spaziergang dorthin. Ich mag die Ruhe dort. Seit Jahren fragte ich mich ständig, was mögen das für Menschen gewesen sein, die hier begraben sind. Wer war das, der fern seiner Heimat, in meiner Heimat gestorben ist. Ich hätte liebend gerne etwas über das Schicksal dieser Menschen erfahren. Ich sah immer nur die Grabplatten mit den Namen. Trotz Namen blieben die Personen für mich verborgen.
Dann machte ich die Bekanntschaft Ihres Onkels. Das war wahrlich ein glücklicher Zufall, über den ich sehr dankbar bin.  Einerseits ist Ihr Onkel ein sehr angenehmer Mensch, und ist ist die pure Freude sich mit ihm zu unterhalten. Anderseits habe ich nun endlich mal eine Geschichte und ein Gesicht zu einer Grabplatte. Rudi hat mir viel über Ihren Großvater und Ihre Großmutter erzählt. Das Schicksal Ihrer Großeltern und Ihres Vaters hat mich sehr berührt. […]
Es war auch ein Zufall, dass ich gerade zur gleichen Zeit an einem Buch arbeitete. In diesem Buch finden sich 370 Totenzettel (Sterbebildchen) von Ormonter Bürgerinnen und Bürger. Zu den Totenzettel habe ich auch etwa 200 Fotos der Verstorbenen. Der älteste Totenzettel ist aus dem Jahre 1840 von einem Menschen der 1770 geboren wurde. Und ohne eine Totenzettel von jemanden, der auf dem Ehrenfriedhof bestattet wurde, wäre diese Buch einfach unvollständig. Nun habe ich Ihren Großvater exemplarisch für alle Gefallenen auf dem Ehrenfriedhof, und das finde ich großartig. Auf einer Doppelseite sind jeweils 4 bis 8 Totenzettel, aber Ihr Großvater hat eine Doppelseite für sich alleine!

 

ich bin unheimlich dankbar, die bekanntschaft von herrn blum gemacht zu haben. wie verrückt es doch ist, dass die vergangenheit, und in diesem falle mein vor 70 jahren verstorbener großvater, in der gegenwart auf unerwartete weise noch menschen zusammenbringen kann.

über listen.

mit dem dezember kommt die alljährliche reverb-lawine dahergerollt, und ich kann gar nicht glauben, dass es schon wieder soweit ist. gestern habe ich in meinem kleinen fragen-und-antworten-buch zwei tage nach vorne, ins jetzt, geblättert. da bin ich kurz ein bisschen sehr traurig geworden, weil ich nach einem GANZEN jahr fast immer noch auf der gleichen stelle trete. (ich mag gar nicht auf den ersten reverb-eintrag von 2012 verweisen, sonst werde ich noch trauriger.) das sollte eigentlich ganz anders sein, so planmäßig und so! hach. will gut ding weile haben? ich hoffe es und klopfe auf holz.

„lists and prayers“ ist heute die aufgabe. übers beten kann ich nicht viel sage, das mache ich seit ich 12 bin nicht mehr (und davor eher auch nur wegen des gruppenzwangs). aber listen, die mag ich! merkt ihr ja selbst: hier gibt’s musiklisten, tweetlisten, wochenlisten, jahresendlisten. in unregelmäßigen abständen wurde sogar das ein oder andere rezept abgeliefert, listen inklusive.

in den tiefsten tiefen dieses blogs (weil recherche wichtig ist) war folgende liste abgeheftet:

awww, möchte ich rufen und meinem 2010er-ich jovial das haupt tätscheln. so viel idealismus, optimismus und naivität, das war schön, damals, mit 23. ein bisschen davon ist fünf jahre später immer noch da, einige der punkte wurden verinnerlicht: menschen anlächeln, lachen, lieben., weiterlernen.

ich war schon immer ein fan von auflistungen: dieses gefühl der vollständigen zufriedenheit beim wegstreichen einer zu erledigenden angelegenheit. schön sprachökonomisch für schreiber und leser, die meistens sowieso ein und dieselbe person sind. hat ja niemand mehr viel zeit, heutzutage. eigentlich dachte ich jedenfalls immer, dass listen einen weiterbringen. nun ist es leider so, dass einige der wegzustreichenden punkte mehr als hartnäckig auf meiner liste verharren (und ich habe den eindruck als vervielfältigten sich diese wöchentlich). ganz oben stehen, zu meinem leidwesen, immer noch eine projektarbeit, eine seminararbeit zu korpuslinguistik und meine masterarbeit [hier bitte einen eiskalten, mir über den rücken laufenden schauer einfügen].

an die zig anderen aufgaben, die ich an manchen äußerst pessimistischen tagen als die steten tropfen zu meinem hartz4-tum bezeichne, möchte ich gar nicht erst denken. die zwei-minuten-regel ist auf die meisten von vorneherein nicht anwendbar, und prokrastination und verdrängung bringen einen ja noch weniger weiter; es ist eine krux! start where you are, use what you have, do what you can, don’t give up habe ich rechts neben meiner laptoptastatur als erinnerung stehen, nur weiß ich in diesem jahr oft gar nicht, wo ich überhaupt beginnen soll. es ist eine krux, ich wiederhole mich.

womöglich sollte ich statt einer überarbeiteten to-do liste lieber eine not-to-do list schreiben? als beispiel ex negativo? ganz spontan fallen mir nur zwei punkte ein, die wirklich drauf müssen.

  1. prokrastination
  2. mich von der mitbewohnerin zu ungesunder lebensführung überreden lassen

irgendwie doch nicht so das wahre, diese not-to-do art. bleibe ich doch bei der konventionellen form und aktualisiere eben (aufs bild klicken, um dieses zu vergrößern!):

wenn listen wie gebete sind, dann muss ich aber ganz schön viele rosenkränze beten, ach herrje! eher unwahrscheinlich, dass ich der religion deswegen noch eine chance gebe. stattdessen sollte ich wohl lieber auf mein altes 2012er-ich hören, das noch mehr englisch als deutsch geschrieben hat, weil das manchmal viel leichter fällt:

and even though i’ve been feeling lately like everything and everyone is getting the better of me, i know that it’ll get better […]. i know that i’ll manage it somehow. i hope. i always have. i don’t want to complain that much. life isn’t always easy, i get it. and that’s okay. it’s just that sometimes getting the motor running is so damn hard.

 amen.