mädchen, mädchen.

in ein paar wochen beginnt er, mein neuer vollzeitjob. mit der masterarbeit, die nebenbei geschrieben werde möchte, bleibt mir vorerst leider keine zeit mehr für den mädchentreff, in dem ich das letzte jahr nahezu täglich meine nachmittage verbracht habe.

ich werde sie vermissen, meine mädchen – auch (und vielleicht ganz besonders) die kleinen krawallbürsten, die sich in den letzten wochen mit mir angelegt haben, wegen derer ich mich geärgert und gefreut und mir den kopf zerbrochen habe. vorpubertäre trotzphasen, nothing more, nothing less.

glücklicherweise werden sie mir oft genug über den weg laufen im jungbusch, mir hoffentlich wie immer von der anderen straßenseite aus zurufen und -winken, auf mich losstürmen und mir erzählen, woher sie gerade kommen oder wohin sie gerade gehen oder ob das neue geschwisterchen denn schon auf der welt ist oder was sie sich von ihrem taschengeld im tedi kaufen möchten.

marion hat zum abschied ein bild von mir gemalt. wahrscheinlich ist es das schönste abschiedsgeschenk, das ich jemals bekommen habe. ♥

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