herr mond.

wann ich das letzte mal zum mond hinauf geschaut habe, weiß ich genau:

es war der 5. november 2015, 6.45 uhr, und ich stand vorm mannheimer hauptbahnhof. die s-bahn richtung eltern wollte ich nehmen, weil die mutter an diesem tag ein jahr älter wurde. auf dem bahnhofsvorplatz hielt ich inne. über mir herbstlichte bäume, laut krächzende rabenscharen, das morgengrauen, das kein grauen war an jenem donnerstag, sondern malerisch blau und gelb und weiß wie aus dem tuschekaschen. und eben er, der mond. ganz leise.

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