lass los.

wo mir früher unfertige und liegengebliebene projekte mitunter peinlich waren, nehme ich sie mittlerweile einfach als erfahrung mit.
wie die liste mit den 1001 sachen, die ich noch nicht ganz aufgegeben, bis auf weiteres jedoch auf eis gelegt habe. oder die hausarbeit, die irgendetwas über modalpartikeln und verständnisdisplays beinhalten sollte, bei der aber dann einfach die luft raus war. oder der versuch in einer halben woche ein weitestgehend sinnvolles abstract für einen vortrag bei der konferenz über sprache und körper in der interaktion zu fabrizieren. noch ein praktikum reinzuquetschen. die (im februar) neu gerahmten bilder aufzuhängen. ein tagebuch zu führen (obwohl ich es auf eine zeile pro tag beschränkt hatte). mehr unbekannte lebensmittel zu probieren. mein semesterticket nicht nur innerhalb mannheims zu nutzen. nach freiburg zu fahren, die alten kollegen besuchen. oder, oder, oder. aber hey, no regrets. manche dinge wollen endgültig sein gelassen werden, andere entwickeln sich in ihrem eigenen und individuellen tempo.
wenn sie irgendwann fertig werden: gut.
wenn nicht: auch gut.
alles easy.
that’s how we roll.

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