ganz okay.

um die mittagszeit war ich bei der betreuerin. beim wörtchen “betreuerin” könnte man nun annehmen, dass mein leben in britney-manier grob aus den fugen* geraten ist. zum glück ist das anders, denn in wahrheit ist das alles viel langweiliger, weil die betreuerin mir lediglich in bezug auf linguistische methodik und sonstige wissenschaftliche fragen zum thema meines herzens unter die arme zu greifen versucht.

danach waren conny, laura und ich im novus, wo man für kleines geld nicht überwältigend, aber dennoch ganz passabel, zu mittag speisen kann. vorspeise und nachtisch inklusive. von meinen “rigatoni mit frischem marktgemüse in leichtem basilikumrahm”, einem der tagesgerichte, war ich ein bisschen underwhelmed, aber das ist meckern auf hohem niveau.

was gut war: der basilikumrahm.

was nicht so gut war: das wenige gemüse, a.k.a. vier paprikastreifen, drei champignonscheibchen, zwei zucchiniwürfelchen.

[was ein bisschen witzig war: der nachbartisch. weil: die dame, die mit zwei freunden am nebentisch platz nahm, ging einst in meine parallelklasse. auf einer gemeinsamen klassenfahrt nach spanien hielt besagte person das komplette tagesprogramm auf, weil sie in der nacht zuvor zu viel sangria getrunken hatte (wir waren in der neunten klasse) und deswegen keinen tagesausflug im gemieteten reisebus machen wollte. blöderweise ließ sie das über ihre mitbewohnerin an die zuständige lehrperson sowie die versammelte manschaft ausrichten, die alle schon startklar im reisebus auf sie warteten. lehrperson d. konnte diesen affront jedoch nicht auf sich sitzen lassen, stampfte wütend zurück ins hotel, holte persönlich ein verkatertes und heulendes mädchen ab und brachte es zu unserem bus. danach war die geschichte leider nicht mehr so witzig, denn die verkaterte und heulende mitschülerin wurde neben mich gesetzt. wie wir alle herausgefunden haben, tut es verkaterten und heulenden leuten gar nicht gut, in einem vollen reisebus in der spanischen sommerhitze eine gefühlte ewigkeit etliche serpentinen hoch und runter zu fahren. ich wiederhole: gar nicht gut. wie sich das so gehört, haben katermädchen und ich uns seitdem nie wieder in die augen geschaut, geschweige denn gegrüßt. auch nicht heute mittag im novus.]

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