nourishment.

anfang des jahres schwappten die ersten wellen der veränderung über die ufer. ich verfluchte mich, meine abschlussarbeit, die unzuverlässigen probanden, das prüfungsamt und die wenige zeit, die einem laut regelung für die fertigstellung der bachelorarbeit zustand. dann dieses sich ewig hinziehende kistenpacken für den anstehenden umzug in die neue stadt. ein hauch von wehmut, weil ich wusste, dass meine zeit im gefü-büro zu ende ging und ich die kollegen und kolleginnen sehr missen würde. monja hatte schon eine wohnung in waldshut gefunden und war im begriff auszuziehen, nach zwei jahren perfekter mitbewohner- und freundschaft. der vater lag im krankenhaus, die mutter machte sich sorgen.

zwischendurch kam ab und an eine postkarte. mal aus taiwan, finnland, neuseeland, polen, den usa. und man glaubt gar nicht, wie viel kraft einem das geben kann, wenn ein random stranger, tausende von kilometern entfernt, einem ein paar nette worte schreibt. ein paar nette worte, die nähren. nachhaltig.

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