writing.

ich schreibe.
ich schreibe viel.
ich schreibe wenig (und manchmal ist weniger ja auch mehr).

mein notizbuch ist mein treuester und ständiger begleiter. kaffee und wein, die ein oder andere zigarette, den tag im cafe verbummeln, leute beobachten, momente leben, der mitteilungsdrang, issues, ganz ganz viele.

optimale bedingungen.

und das, was mich doch jeden tag vom schreiben abhält, bin letztlich ich selbst. in meinem büchlein stehen wilde sätze in rot und grün und blau und schwarz, no soy un zapato brillante. aber diese kleinen teilchen zu einem großen fantastischem ganzen zusammenzusetzen, dazu fehlt mir am ende des tages die energie.

wahrscheinlich ist das auch nur wieder eine faule ausrede. pah, energie, wenn man will, kann man auch.

vielleicht will ich nicht?

tatsache ist: sobald der gedanke in tinte auf papier steht, ist er abgelegt, gelöscht von meiner festplatte, nicht mehr da. was ich vor zwei tagen aufschrieb, kommt mir heute zum teil sehr befremdlich und unsinnig vor. no soy un zapato brillante, im quadrat.

ein teufelskreis, ich weiß, denn was geschrieben wurde, ist gut verpackt in die schublade eingeschlossen, den schlüssel hab ich weggeworfen. und die gedanken so lange für mich behalten, bis sie am ende ganz von allein zu einem großen fantastischen ganzen werden, das geht nicht, da platzt mir der kopf.

ein teufelskreis, ich sag’s ja.

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