suppenkasper in aktion.

ob ich ihr nicht bei einer serie über asiatische suppen helfen könnte, fragte mich laura brechtel vergangenen monat auf instagram, nachdem ich dort mein miso-mittagsessen gepostet hatte (ja, an dieser stelle dürft ihr gerne eine runde augen rollen). da ich so etwas in dieser form noch nie gemacht, aber mächtig lust dazu hatte und sowieso schon ein fan von laura war, die mit ihrem freund claus im mannheimer jungbusch das werftstudio betreibt, wurde ohne langes fackeln gleich ein samstag festgelegt, an dem wir mehrere suppen kochen und fotografieren wollten.

für ersteres war ich verantwortlich, für letzteres (wie könnte es als professionelle food fotografin auch anders sein) laura. geholfen hat uns außerdem noch schülerpraktikantin hannah. mopsdame alma, mit der unser weibliches vierergespann an diesem samstag perfekt sein sollte, half uns auch – und zwar beim beseitigen der übriggebliebenen zutaten.

↑ ein toller ort, dieses werftstudio! ↑

↑ wir hatten eine menge frischer kräuter, gewürze und gemüsesorten besorgt. wenn schon food photography, dann auch richtig, oder? ↑

die zusammenarbeit mit laura hat unheimlich viel spaß gemacht. schaut euch doch auf ihrem blog die ergebnisse unseres samstages an! ein paar mehr making-of-bilder gibt’s da auch zu sehen.

die snapchatter unter euch können ab sofort unter @isitfiction noch mehr blicke hinter die kulissen werfen, sofern sie sich das zumuten möchten. muhaha.

15/52.

 

dreizehn-stunden-tage im krankenhaus verbracht.

mit cadler eine runde um den block gedreht. (findet ihr uns?)

in den neuen job gestartet. to infinity and beyond und so.

14/52.

mich vor regenwetter zu verstecken versucht.

den frühling gerochen.

durch wiesloch gelaufen.

mich verabschiedet. (fürs erste.)

la dolce vita.

sonntags einfach mal nichts tun, oder wenigstens nichts, was auf der to-do liste steht, das stand paradoxerweise genau so auf eben dieser. und heute habe ich das endlich in angriff genommen. strahlender sonnenschein, ich in schal und winterjacke, weil umgewöhnung seine zeit braucht, jedenfalls wettermäßig.

mit murat bei marco zwei große kannen besten filterkaffee getrunken, über gott und die welt gesprochen, mentholzigaretten geraucht. ein großer seitwärtsschritt rettete uns vor einer stuhlenden taube. muss man dem glück manchmal ausweichen, um es einzufangen?

drinnen hängen bilder von julia autz, sie zeigen menschen, orte und momente aus transnistrien, einem staat ohne anerkennung, geschichte oder zukunft. ein bildungskaffeekränzchen par excellence.

 

traurig anzusehen auf dem nachhauseweg war das, was beim mannheimer postamt gerade zu beobachten ist: kunst am bau wird dort gerade zerstört, und zwar die von otto herbert hajek, weil sie wohl nicht nur aufgetragen, sondern fest mit dem betonwerk verbunden ist. abdullah, den ich letzten sommer dort noch fotografiert habe, wird das auch sehr schade finden.

und sonst so? in kurzfassung (für diese und andere langfassungen verweise ich auf snapchat @isitfiction): ein neckarschiffchen namens herbert, lenisierungsübungen auf irisch, ein game-of-thrones-malbuch von günther, und iris (#spiritanimal):

auf dass in zukunft mehr solcher tage geben wird. fingers crossed.

darauf ein mettbrötchen.

überraschungsparties sind was feines – insbesondere, wenn man sie mit und für die besten menschen feiert.

es sind diejenigen, die man schon mindestens die hälfte seines lebens kennt, aber vielleicht trotzdem das letzte mal beim abiball vor zehn jahren gesehen hat. die, die jetzt den gleichen nachnamen tragen und ihren nachwuchs präsentieren. die, die sich so sehr und doch irgendwie so gar nicht ge- und verändert haben in all den jahren. die jetzt physiotherapeuten, doktoranden, juristen, raumausstatter, piloten, psychologen, kunsthistoriker oder arbeitslose sind. und natürlich auch die, die nach einem halben jahr aus südostasien zurückgekehrten und unsere zusammenkunft möglich machten.

„so im kopf, wann werden wir da erwachsen?“, fragt mich matthis zwischen mekhong und mettbrötchen. „später“, antworte ich.

was ein schöner abend!

[herzlichen dank an herrn pilz hartmut für die orga und die einladung und die verpflegung und sowieso für den matze.]

ein herz in mannheim.

karfreitag. es regnet in strömen. andrea und ich haben genug von der schreibtischsitzerei und treffen uns zu kaffee, kuchen sowie einem kurzen und sehr nassen spaziergang durch die neckarstadt. mit einem luftballon. fin.