throwback zurück zum jahresanfang: es ist sonntag, der 10. januar, früher nachmittag. ich bin um acht aufgestanden, kurz nachdem günther von der nachtschicht nach hause kam. habe ein glas grapefruitsaft getrunken und kalte tortellini mit lidl-pesto zum frühstück gegessen, wie so ’ne richtige erwachsene. eigentlich sollte ich an der masterarbeit werkeln; stattdessen sitze ich in meinem halb aufgeräumten zimmer und schreibe wörter in die zukunft.

nach weihnachten habe ich von s. ein verspätetes geburtstagsgeschenk bekommen, ein kleines, dünnes braunes heftchen, das gedichte und texte von warsan shire beinhaltet. teaching my mother how to give birth heißt es, ich hatte es auf meiner wunschliste. ich mag shire, weil ihre worte so pointiert sind, unprätentiös und krude und rauh, weh tun, manchmal, einen an dunkle plätze bringen. und dann gibt’s da ein paar sätze, die klingen wie eine aussöhnung mit dem was sein sollte und irgendwie doch nicht war, mit dem was passiert und nicht passiert ist.

2015 habe ich unbefriedigt beendet, weil ich so gar nichts gebacken bekommen habe. ein doofes gefühl. ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich diesen masterabschluss packe, mit dem – so erscheint es mir zumindest – alles steht und fällt. es fehlt so wenig, ich bin so kurz vorm ziel. die familie fragt mich ständig, welche berufe ich in erwägung ziehe. ich bin bislang die erste und einzige, die nach der schule zur uni gegangen ist. werde mit stirnrunzeln angeschaut, sehr kritisch, wenn ich von meinen optionen erzähle, was ich gerne machen möchte, immer sehr hoffnungsvoll und doch realistisch. warum ich dann das, was ich studiert habe, überhaupt studiert habe, wird mir entgegengesetzt. es ist wohl nicht ganz einfach zu verstehen, warum irgendein mensch aus reiner neugier, spaß an wissenszuwachs und erkenntnisinteresse ein ziel verfolgt. nun ja.

sich nicht runterziehen zu lassen von so vielen kleinen dingen ist ziemlich schwierig, aber ich arbeite daran. shires worte habe ich mir jedenfalls in mein buch gepinselt, als wunsch für 2016. es kann ja nur besser werden.

musik im november.

nove

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40/52.

the gentlewoman magazine with zadie smith and cake on the table.

die rückkehr von zadie smith mit kaffee und kuchen gefeiert.

roses and a notebook logophile on a table

mich der epeolatrie hingegeben.

bavarian mountain hound puppy

mit anton gekuschelt.

musik im oktober.

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lustwandeln im schwetzinger schlossgarten.

Schlossgarten Schwetzingen

Schlossgarten Schwetzingen

Schlossgarten Schwetzingen

Schlossgarten Schwetzingen

Schlossgarten Schwetzingen

ziellos durch die gegend schlendern: ich mag das. im schwetzinger schlossgarten mische ich mich unter das touri-volk mit seinen selfie-sticks, wegen derer es nicht nur einmal fast in eine hecke läuft. spaziere vorbei an rentnern, die auf parkbänken in der sonne sitzen und sich über das letzte skandälchen der nachbarn echauffieren. eltern versuchen ihre dreiradelnden zöglinge einzuholen (kiessteinchen in sandalen sind wohl die outdoor-version von legos). pärchen laufen hand in hand von brunnen zu brunnen und essen ein eis. sonntagsausflüge sollten wieder zur tradition werden.

39/52.

samstagsbesuch von m. bekommen.

ein kaffeekränzchen mit doreen und andrea im nord gehalten.

ein theaterfest gefeiert.

güldenes herbstlicht geliebt.

Street Art in Mannheim

manchmal sind die simpelsten ja/nein-fragen die schwierigsten.

und manchmal auch wieder nicht.

38/52.

viele schulkameraden wiedergesehen. wie schnell sind bitte 10 jahre vergangen?!

von muttern bekocht worden.

eine tür zu- und viele neue aufgemacht.

37/52.

mich auf das nächste instameet vorbereitet.

mit den kollegen im corniche currywurst gegessen und die toten tiere an den wänden bewundert.

es dem neuen kleinen mitbewohner heimelig gemacht. willkommen, anton!

36/52.

mit diesem hund durch maisfelder gerannt.

stillgestanden, hochgeschaut.

mit cadler durch die nacht gelaufen. (aber nur bis zur nächsten haltestelle.)