ich belege dieses semester ein sehr spannendes seminar über sprache und kognition. eines der themen, über die wir heute diskutiert haben, war die realität. und es macht ganz schön viel sinn, wenn man mal genauer darüber nachdenkt, dass es sowas wie objektive realität eigentlich nicht gibt, wenn man von realität als konstrukt basierend auf sprache ausgeht. (und dann saß ich in einem schönen hörsaal mit stuck an der decke und war kurz traurig, als ich an die ganzen sterbenden und toten sprachen dachte, und an all die unwiederbringlich verlorenen realitäten. so it goes.) bedeuten die grenzen meiner sprache wirklich die grenzen meiner welt, wie wittgenstein es gesagt hat? kann sein. oder auch nicht. keine ahnung. wie es der zufall so will, lese ich seit einigen (zum gefühlten zwanzigsten mal) vonneguts “slaughterhouse five”. zum ersten mal tat ich das, als ich vierzehn war, oder so. was sich damals schon in meinem kopf festsetzte, war sein anfang: “all of this happened, more or less.” und ich denke aufs neue, all of THIS is happening more or less. maybe it’s all fiction.

die 1394 gezogen, als gerade die 1326 aufgerufen wurde.

das vorletzte semester begonnen. ich lenke mich ab mit seekühen und häschen und kätzchen und haien.

gefrühstückt.

äpfel gepflückt.

über felder und wiesen gerannt. (fliegende öhrchen, hihi!)

kurpfälzische landschaften geliebt.

sommerabende am verbindungskanal abgesessen.

mit the saurus gespielt.

vor verschlossenen theatertüren gestanden.

jungbuscher hinterhofschätze gefunden.

eine woche lang vergeblich versucht, aus diesem verschlafenen landhund einen stadthund zu machen.

endlich die arbeit über hashtags fertig geschrieben. die #einhornkotze musste traurigerweise aus platzgründen virtuellen hashtags den vortritt lassen.

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